Gartentherapie

Der heilsame Garten


„Gartentherapie ist eine Methode, um das Wohlbefinden und die Gesundheit des
Menschen zu schützen und zu fördern. Hierbei fungiert die Pflanze als
therapeutisches Medium, welche von therapeutisch sowie gärtnerisch und sozial
geschulten Fachpersonen eingesetzt wird. Das spezifisch festgelegte
Behandlungsziel kann in einem adäquaten Außenraum, aber auch Innenraum,
erreicht werden.“ (Definition von Grünpunkt)

 

Gartenarbeiten unterstützen nicht nur den Muskelaufbau, sondern wirken auch entspannend auf das Nervensystem. Das körperliche und geistige Wohlbefinden kann auf diese Weise erheblich gesteigert werden. Durch Bewegung und Betätigung an der frischen Luft werden die körperlichen Funktionen wie Beweglichkeit, Gleichgewichtssinn, Grobmotorik, Feinmotorik und das Herzkreislaufsystem gestärkt und trainiert. Die Düfte und Formen der Natur sprechen die Sinne auf ganz besondere Weise an und können zu mehr Ruhe und Gelassenheit beitragen. Erdung erleben!

Natur und Pflanzen sind allen Menschen vertraut. So können über sie viele Erinnerungen abgerufen, neue Erfahrungen gemacht werden aber auch ganz neue Kompetenzen zutage treten. Gartentherapie kann in Einzeltherapie oder in der Gruppe angeboten werden. Der Kreislauf der Natur verbindet und stärkt kommunikative Interaktion.

Die Themen können sehr unterschiedlich sein:

  • Sähen … Pflegen … wachsen sehen … Früchte tragen … Ernten
  • Anzuchtarbeiten von z.B. Kräutern, Sommerblumen, Zwiebeln
  • Pflanzarbeiten, z.B. Hochbeete oder Kübel bepflanzen
  • Vermehrungsarbeiten, Stecklinge schneiden, Stauden teilen, Knollen teilen
  • Gärtnerische Pflegearbeiten wie Laub harken, Unkrautzupfen, Bewässerung usw.
  • Verarbeitung von Kräutern in z.B. Duftsäckchen, Tees oder Kräutersalz
  • Aromatherapeutischer Ansatz
  • Floristische Tätigkeiten, Gestecke oder Sträuße herstellen
  • Spiele z.B. Pflanzenmemory
  • Landart und gestalterische Arbeiten mit Naturmaterialien